Der Lauf der Zeit.

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Jahrgang 2012 - Nach dem Austrieb Ende April, haben wir mit Bangen die „Eisheiligen“ im Mai sehr gut überstanden. Durch den warmen, trockenen Frühling wuchsen die Reben sehr schnell, und blühten acht bis zehn Tage früher als im Durschnitt der letzten Jahre. Die Blüte dauerte durch die kühle Witterung Anfang Juni bis zu 14 Tage und sorgte für einen lockerbeerigen Traubenansatz. Die immer wieder heißen und trockenen Tage im Sommer hielten den Vegetationsvorsprung von acht bis zehn Tagen aufrecht. Ende August, Anfang September folgten regelmäßig kleine Niederschläge, die den Reben das lang ersehnte Wasser schenkten und das Wasserdefizit beendeten. Vor allem der wunderschöne Spätsommer mit seinen warmen Tagen und kühlen Nächten hat entscheidend für die Aromatik und die Reife der Trauben beigetragen und prägte somit maßgeblich die herausragende Qualität der Trauben. Der Herbst, war ein Traum für die Trauben, sonnig warm und ohne nennenswerte Niederschläge. Die Trauben waren wie aus dem Bilderbuch vollreif, gelbgrün und sehr aromatisch. Es war eine Freude, den richtigen Lesezeitpunkt für die unterschiedlichen Qualitätsstufen in Ruhe abzuwarten. Es war wie Rainer Maria Rielke den Herbst so schön beschrieben hat: „Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den Wein.“ Wir freuen uns auf Weine mit moderatem Alkohol, die Trinkfreude bereiten und dabei Eleganz mit Leichtfüßigkeit verbinden. Die Aromen Vielfalt der Weine überrascht uns immer wieder und macht Lust auf mehr!