Der Lauf der Zeit.

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Jahrgang 2008 - Die extremen Bedingungen haben uns im Verlaufe des Jahres einiges abverlangt. Nach einem relativ warmen Winter folgte Anfang Mai ein sehr gleichmäßiger und zügiger Austrieb, begleitet von frühsommerlichen Temperaturen um die 20 Grad. Die Entwicklung der Reben ging somit zügig voran. Allerdings präsentierte sich der Mai als ein sehr trockener Monat, so dass die Blüte bereits Anfang Juni einsetzte. Hohe Temperaturen um den Monatswechsel Juli/August verschärfte die schon angespannte Wassersituation, so dass bewässert werden musste. Ende August kam dann der große Niederschlag mit bis zu 80 l/m² Regen innerhalb kürzester Zeit. Am 15. September begann die Lese mit den Frühsorten. Auch während der Lese fiel immer wieder Niederschlag, so dass wir immer wieder Pausen einlegen mussten. Der Regen führte dazu das wir um jedes Oechslegrad im Weinberg ringen mussten. Geduld und Ausdauer war gefragt. „Die Schwierigste Weinlese die ich in den letzten 30 Jahren erlebt habe!“ so Horst Sauer. Die Weine präsentieren sich dank der harten Arbeiten mit einer ausgeprägten Aromatik und einem stabilen Säuregerüst. Die Weine haben viel Geschmack und ein gutes Lagerpotential. Dank dem kalten Winter konnten wir dieses Jahr vom Riesling und vom Silvaner einen Eiswein ernten.